Wie verlegt man Laminat?
Die Vorbereitung
Leg die Laminatpakete am besten direkt in den Raum, in dem du den Boden verlegen willst. Denn Laminat muss sich zuerst akklimatisieren.
Da es teilweise aus Holz besteht, kann es auf Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen reagieren und sich leicht ausdehnen oder zusammenziehen. Wenn du es vorher im Raum liegen lässt, passt es sich an und liegt später sauber.
Wichtig: Lege die Pakete flach auf den Boden und stell sie nicht hochkant an die Wand. So verhinderst du, dass sie sich verziehen

Verlegen des Unterbodens
Du startest natürlich mit der Unterlage. Die brauchst du immer, wenn du einen Laminatboden schwimmend verlegst.
Zusammen mit einem Berater hast du die passende Unterlage für deine Wohnsituation ausgewählt. Dabei wird zum Beispiel auf Ausgleich, Feuchtigkeitsschutz, Wärmedämmung und Trittschall geachtet.
Es gibt Unterlagen auf Rolle, aber auch Platten, die du als Unterlage verwenden kannst.
Unterlage auf Rolle:
So wie du sie ausrollst, liegt sie auch richtig, also mit der Folienseite nach unten. Lege die Unterlage straff auf den Boden und zieh sie an den Rändern etwas hoch, damit aufsteigende Feuchtigkeit (vor allem im Erdgeschoss) nicht ins Laminat zieht.
Achte darauf, dass die Bahnen sauber aneinanderliegen, damit eine gleichmäßige, stabile Fläche entsteht. Es kann hilfreich sein, die Bahnen hier und da mit Klebeband zu fixieren, damit nichts verrutscht. Das gilt auch für Gummiunterlagen und andere Unterlagen auf Rolle.
Unterlage aus Plattenmaterial:
Hierzu zählen zum Beispiel XPS-Platten oder Filzplatten. XPS legst du Platte für Platte, am besten startest du an der Wand. Die Platten lassen sich leicht zuschneiden.
Wichtig: Die Reihen versetzt verlegen, also nicht in einer durchgehenden Linie. Das sorgt für mehr Stabilität. Bei Bedarf kannst du auch hier mit Klebeband arbeiten.
Wenn du Filzplatten im Erdgeschoss verwendest, solltest du vorher eine Dampfsperre verlegen. So schützt du Unterlage und Boden vor aufsteigender Feuchtigkeit.
Das Verlegen der ersten Laminatbahn
Jetzt, wo die Unterlage liegt, kannst du mit dem Verlegen des Laminats starten. Überleg dir vorher, in welche Richtung du die Dielen verlegen willst. Achte dabei auf die Form des Raums und den Lichteinfall. Nimm die Dielen am besten aus verschiedenen Paketen. So fallen kleine Farbunterschiede später nicht auf.
Begin in der Ecke, die am weitesten von der Tür entfernt ist, und verlege die erste Reihe. Setz dabei immer Abstandskeile zwischen Laminat und Wand, damit der Boden genug Spielraum hat. Die erste Reihe legst du mit der Feder des Klicksystems zur Wand.
Die letzte Diele kannst du mit einer Stichsäge oder einem Laminatschneider zuschneiden. Ein Laminatschneider ist meist die sauberste Lösung und macht keinen Staub.
Tipp:
Um die richtige Länge einfach zu bestimmen, dreh die Diele um, sodass die Unterseite oben liegt. Leg sie an die Wand, wieder mit der Feder zur Wand, und halte etwa 1 cm Abstand zur seitlichen Wand.
Dort, wo sich die Dielen überlappen, zeichnest du die Schnittlinie ein. Sägen dann auch in dieser Position, also mit der Unterseite nach oben. So wird die Schnittkante sauberer. Danach drehst du die Diele wieder um und legst sie ein. Fertig ist die erste Reihe.
Die nächsten Laminatreihen verlegen
Jetzt startest du mit der zweiten Reihe Laminat. Ist das Reststück der letzten Diele länger als 30 cm, kannst du damit beginnen. So entsteht ein schönes, natürliches Verlegemuster.
Wenn du lieber einen ruhigeren, gleichmäßigeren Look willst, starte in den ungeraden Reihen mit einer ganzen Diele und in den geraden Reihen mit einer halben. Beachte dabei, dass so etwas mehr Verschnitt entsteht.
Klick die neue Diele in die erste Diele der vorherigen Reihe ein, meist in einem Winkel von etwa 45 Grad. Nicht mit Gewalt, die Diele rastet von selbst ein.
So gehst du auch mit den nächsten Dielen weiter. Achte darauf, dass die Stirnseiten schön eng aneinanderliegen, damit keine Fugen entstehen. Wenn es mal nicht ganz passt, kannst du mit einem Schlagklotz und Hammer leicht nachhelfen. So arbeitest du dich Reihe für Reihe vor.
Wichtig: Laminat mit Schnellklicksystem (oft mit blauem Streifen) darfst du nicht anschlagen. Das klickst du einfach per Hand zusammen.
A.

B.

Und nun die letzte Reihe Laminat
Für die letzte Reihe musst du die Dielen meistens noch zuschneiden. Oft müssen sie etwas schmaler werden.
So bestimmst du ganz easy die richtige Breite: Leg eine Diele auf die vorletzte Reihe. Darauf legst du noch eine Diele, die du mit Abstandskeilen an die Wand legst. Dann zeichnest du die Schnittlinie auf die untere Diele. Schneid sie zu und setz sie, wenn nötig mit einem Zugeisen, schräg ins Profil ein. So passt auch die letzte Reihe sauber.
Problemlösungen
Ein Raum ist fast nie perfekt gerade. Oft hast du es mit schiefen Wänden, Türrahmen oder Heizungsrohren zu tun. Zum Glück gibt’s ein paar einfache Tricks, damit dein Laminat trotzdem sauber liegt.
Schiefe Wände:
Leg die Diele mit Abstandskeilen an die Wand. Miss den größten Abstand zur Wand. Nimm ein gerades Stück Holz oder ein Reststück Laminat und übertrag dieses Maß darauf. Bohr ein kleines Loch rein, damit ein Bleistift reinpasst.
Dann gehst du mit dem Stück entlang der Wand und zeichnest die Linie direkt auf die Diele. So siehst du genau, was du absägen musst.
Türrahmen und Zargen:
Klick die Diele in die vorherige Reihe und schieb sie an den Türrahmen. Zeichne die Aussparung so genau wie möglich an und denk an ca. 10 mm Abstand zur Wand. Dann mit der Stichsäge ausschneiden und die Diele einsetzen.
Rohre:
Wenn Rohre durch die Diele gehen, hast du zwei Möglichkeiten.
Mit Lochsäge:
Nimm eine Lochsäge, die etwa 10 mm größer ist als das Rohr. Leg die Diele an die Rohre und markiere die Mitte.
Dann legst du sie nochmal an die Wand, um den Abstand zu bestimmen, und markierst wieder. Wo sich die Linien treffen, bohrst du die Löcher. Danach sägst du die Diele an dieser Stelle auf, damit du sie um die Rohre legen kannst.
Mit Stichsäge:
Leg die Diele an die Wand neben den Rohren und zeichne die Position an. Säge die Diele ein und zeichne Halbkreise für die Rohre.
Alles aussägen, einsetzen und die Schnittstellen mit etwas Holzleim fixieren, damit alles sauber zusammenhält.
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