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Die verschiedenen Arten von Fußbodenheizungen lassen sich in die folgenden zwei Kategorien unterteilen:
Bei einer Fußbodenheizung auf Basis von warmem Wasser wird in der Unterkonstruktion ein System aus Heizrohren verlegt. Als Teil der Zentralheizung kann dieses System den Boden erwärmen.
Eine elektrische Fußbodenheizung kann auf zwei Arten verlegt werden:
Fußbodenheizungen können als Hauptheizung oder als Zusatzheizung eingesetzt werden. Wenn die Fußbodenheizung als Hauptheizung vorgesehen ist, werden mehr laufende Meter Heizrohr in den Boden eingebracht als bei einer Fußbodenheizung als Zusatzheizung.
Laminat-, Lamellen- und Dielenböden lassen sich problemlos mit einer warmwassergeführten Fußbodenheizung kombinieren. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe erreicht. Bei diesem Boden wird daher empfohlen, ausschließlich eine warmwassergeführte Fußbodenheizung zu verwenden. Dabei sind die folgenden Regeln zu beachten.
Um eine gute Wärmeabgabe der Fußbodenheizung und eine angenehme Bodentemperatur zu ermöglichen, ist es wichtig, bei der Berechnung der Heizleistung die Wärmewiderstände des Unterbodens zu berücksichtigen. Bei der Berechnung der Heizleistung der Fußbodenheizung können die folgenden Werte als Richtwert dienen:
Unterboden RM-Wert (m2. K.W.-1)
Isopete 0,15
Redupax 0,15
Redupax+ 0,11
Heatfolie 0,014
SoundEX 0,21
Parapax 0,25
Depron 3 mm 0,09
Depron 6 mm 0,17
Termopete 3 mm 0,065
Alupete 2 mm 0,043
Alupete 3 mm 0,065
Alupete 5 mm 0,108
Elastilon 0,034
Fertigparkett 0,12
Laminat 0,04
Massivholzboden 14 mm 0,09
Massivholzboden 22 mm 0,14
Kork 0,11
Holzböden können in Feuchträumen verlegt werden, sofern ausschließlich unbehandelte Massivdielen verwendet werden. Bei der Verlegung eines Parkettbodens in einem Feuchtraum sollten Sie Folgendes beachten:
Feste Parkettböden müssen auf einem Estrich mit einer Mindeststärke von 3 cm über den Leitungen verlegt werden. Der Untergrund muss eben und zugfest sein. Die Oberseite des Estrichs darf eine Temperatur von 32 Grad Celsius nicht überschreiten. Die Wassertemperatur in den Leitungen liegt bei etwa 40 Grad Celsius, darf jedoch 45 Grad Celsius nicht überschreiten. Verlegungen mit konzentrierten Bodenheizungsrohren sind nicht zulässig. Sollte eine Konzentration dennoch erforderlich sein, muss ein Schutzrohr eingesetzt werden. Zwei Wochen bevor der Parkettboden verlegt wird, muss die Fußbodenheizung betriebsbereit sein. Das bedeutet, dass die Heizung über einen Zeitraum von etwa 14 Tagen schrittweise höher eingestellt wird, damit der Estrich austrocknen kann.
Während der Verlegung des Bodens muss die Umgebungstemperatur zwischen 18 und 24 Grad Celsius liegen. Die Oberflächentemperatur des Bodens muss 17 bis 20 Grad Celsius betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit muss mindestens 55 % und höchstens 60 % betragen. Die Fußbodenheizung darf eine Woche nach der Verlegung wieder in Betrieb genommen werden, bis zu einer maximalen Temperatur von 27 Grad Celsius, gemessen an der Oberfläche des Estrichs (Anhydrit- oder Zementestrich).
Das Aufheizprotokoll gilt für Zweischichtparkett, Dreischichtparkett, Laminat, Teppich und PVC in Kombination mit Fußbodenheizung und Kühlung.
Tag 1: Wassertemperatur 20 C Tag 2: 25 C
Tag 3: 30 C Tag 4: 35 C
Tag 5: 40 C Tag 6: 40 C
Tag 7: 35 C Tag 8: 30 C
Tag 9: 25 C Tag 10: 20 C
In diesem Protokoll wird von einer freitragenden und belüfteten Konstruktion ausgegangen. Zwei Wochen vor Beginn des Aufheizprotokolls muss die Fußbodenheizung betriebsbereit sein. Sobald der Estrich trocken ist, muss der Installateur die Fußbodenheizung gemäß den Richtlinien einschalten. Die Überdeckung der Leitungen muss mindestens 25 mm betragen, und die Zu- und Ablaufleitungen müssen gleichmäßig über die Bodenfläche verteilt sein. Die Bodendicke über den Leitungen muss mindestens 3 cm betragen. Die Oberflächentemperatur des Estrichs darf 32 Grad Celsius nicht überschreiten. Die Bodentemperatur an der Oberseite des Parketts darf 28 Grad Celsius nicht überschreiten. Die Wassertemperatur in den Leitungen darf 45 Grad Celsius nicht überschreiten.
Der Verbraucher muss sicherstellen, dass der Estrich einen Feuchtigkeitsgehalt von 1,5 % bis 1,8 % aufweist. Bei Anhydrit beträgt dieser 0,3 %. Das Aufheizen muss schrittweise erfolgen. Die Wassertemperatur ist täglich um etwa 5 Grad Celsius zu erhöhen, bis die maximale Wassertemperatur von 40 Grad Celsius erreicht ist. Anschließend muss die Wassertemperatur wieder schrittweise um etwa 5 Grad Celsius gesenkt werden, bis eine Raumtemperatur von etwa 18 Grad Celsius erreicht ist. Der Parkettleger muss vor Beginn der Verlegearbeiten den Feuchtigkeitsgehalt des Estrichs messen. Der Boden wird nur verlegt, wenn dieser Wert unter dem maximal zulässigen Wert von 1,8 % liegt. Bei Anhydrit beträgt dieser 0,3 %.
Wenn der Parkettboden bereits verklebt, aber noch nicht fertig bearbeitet ist, wird der Verbraucher gebeten, die Heizung für 2 bis 3 Tage auf eine Wassertemperatur von 35 Grad Celsius einzustellen. Anschließend wird die Fußbodenheizung heruntergeregelt, damit der Parkettleger den Boden fertigstellen oder Holzelemente anbringen kann.
Nach der Abnahme des Parkettbodens darf die Temperatur über einen Zeitraum von etwa 10 Tagen schrittweise bis zur maximalen Vorlauftemperatur erhöht werden.
Bei Fußbodenheizung muss für den Unter- und Oberboden immer 2K-PU- oder MS-Kleber verwendet werden. Die meisten Holzarten sind für Fußbodenheizung geeignet. Wenn der Boden verklebt wird, darf er jedoch eine Stärke von maximal 20 mm und eine maximale Breite von 30 cm haben. Dabei wird von Dielen im Duo- oder Mehrschichtaufbau ausgegangen, nicht von Massivdielen. Ahorn kann aufgrund der Gefahr von Schrumpfrissen bis zu 70 cm breit verarbeitet werden. Buche kann bei Fußbodenheizung nicht verwendet werden.
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